Rückblick: Ausstellungen

Der Frankfurter PresseClub präsentiert die Ausstellung

Ein letzter Blick - Das alte Peking und seine historischen Stadtquartiere

Bilder der Frankfurter Fotografin Margit Matthews

In den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts galt Peking als die kulturhistorisch wichtigste Stadt der Welt. Ihre Architektur hatte alle politischen Veränderungen überdauert bis zu dem Zeitpunkt, als China sich dem Westen öffnete. Die Austragung der olympischen Spiele 2008 verschärfte den bereits begonnenen Baumboom, der sich in keiner anderen Stadt der Welt jemals so rasant und drastisch vollzog wie in Peking. Der Leiter des Goethe-Institutes in Peking sprach im Deutschlandfunk von einer „Menschheitstragödie“. Es sei so, als würde man Venedig abreißen, und stattdessen eine Kopie von Manhattan aufbauen. Besonders dramatisch ist der Abriss der „Hutongs“, den historischen Häusern, die einst um die verbotene Stadt gebaut worden waren. Mit ihnen verschwinden nicht nur die letzten architektonischen Zeugnisse einer großen Vergangenheit, sondern auch die besondere soziale Lebensform, die mit diesen Vierteln verbunden war. Margrit Matthews, die seit den 90er Jahren diesen alten Quartieren ihre besondere Aufmerksamkeit widmet, gewährt durch ihre Schwarz-Weiß-Fotografien noch einmal einen letzten Blick auf das alte China.

Die Ausstellung ist öffentlich. Eintritt frei. Nach der Eröffnung ist die Besichtigung der Ausstellung nach Absprache mit der Geschäftsstelle möglich.
Tel.: 069-28 88 00

  Einladungsflyer



Ansprechpartnerin:
Monica Weber-Nau,
Tel. 069/282623,
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