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Und raus bist Du… !?
Homosexuell in Deutschland: Diskriminiert oder integriert?

Datum: Donnerstag, 07.10.2010

Uhrzeit: 19:00 - 21:00 Uhr

Ort: FPC, Saalgasse 30, 60311 Frankfurt

 

Homosexuelle feiern öffentlich auf Paraden wie dem Christopher Street Day, sie können eingetragene Lebenspartnerschaften eingehen und machen Karrieren, die sie bis in die Spitzen von Wirtschaft, Politik und Medien führen. In Vorabendserien oder Kinofilmen scheint Homosexualität völlig akzeptiert und alltäglich zu sein. Inwiefern kann da noch von einer Ungleichbehandlung gesprochen werden? Ist Diskriminierung von Homosexualität in Deutschland überhaupt noch ein Thema?

Doch wer kennt beispielsweise einen schwulen Profifußballspieler? Wie viele bekennende homosexuelle Lehrkräfte gibt es und warum fürchten viele Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen ihr "Outing"? Wie steht es wirklich um die Akzeptanz von Homosexualität in unserer Gesellschaft? Viele Mitmenschen finden dies keineswegs "normal". Umfragen zeigen immer wieder, dass die Mehrheit aller Jugendlichen gleichgeschlechtliche Liebe nicht verstehen kann oder sie komplett ablehnt. "Schwul" ist ein gängiges Schimpfwort auf jedem Schulhof.

Auch religiöse Aspekte spielen eine große Rolle. Viele religiöse Gruppierungen lehnen Homosexualität strikt ab. Vor allem in Migrantenkreisen ist häufig antihomosexuelles Gedankengut feststellbar.

Das Aufeinandertreffen von unterschiedlichen und nicht selten gegensätzlichen Lebensentwürfen wird oftmals von beiden Seiten als Zumutung empfunden. Wo eigentlich Respekt gefordert wäre, herrschen Vorurteile und Ablehnung. Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das es gemeinsam zu lösen gilt.

Darüber möchten wir mit Ihnen diskutieren.

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Ansprechpartnerin:

Katharina van Zanten

E-Mail: katharina.vanzanten(at)fes.de