In Kooperation mit der:

Zu Gast

Henrik Kaufholz
Senior Reporter bei "Politiken" in Kopenhagen und Vorsitzender des European Center for Press and Media Freedom

Foto © Privat

Dr. phil. Leif Kramp
Forschungskoordinator des Zentrums für Medien, Kommunikations- und Informationsforschung an der Universität Bremen

Foto © Beate C. Köhler

Maren Urner
Professorin für Medienpsychologie an der HMKW Köln und Gründerin / ehem. Chefredakteurin von "Perspective Daily"

Foto © jungblut/büssemeier


Moderation

Tamara Marszalkowski
FPC Vorstandsmitglied

Foto © Barbara Walzer

+++ Findet online statt! +++

Müssen Journalisten auch Lösungen aufzeigen?

Clubabend über Konstruktiven Journalismus im FPC

Datum: 21.10.2020
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Ort: Online bei ZOOM, YouTube und FB

"Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten." Den Satz kennt wohl jeder, der mit Journalismus zu tun hat. Doch längst gibt es Bestrebungen, gerade das nicht länger als Leitsatz gelten zu lassen. "Konstruktiver Journalismus" wird der Anspruch genannt, sich mehr der Berichterstattung über positive Entwicklungen, ermutigende Beispiele und gelingende Problemlösungen zu widmen. Einer der ersten, der einen entsprechenden Vorstoß startete, war der Publizist und Zukunftsforscher C.G. Jung mit seinem ab 1948 in den USA herausgegebenen "Good News Bulletin", das vor allem die Arbeit der UNO-Organisationen WHO, Unicef und Unesco zum Inhalt hatte. Doch natürlich gibt es auch in der Gegenwart Beispiele.

Im Auftrag der Otto-Brenner-Stiftung haben sich die Medienwissenschaftler Stephan Weichert aus Hamburg und Leif Kremp aus Bremen eingehend mit dem Thema befasst und - auch nach Gesprächen mit daran beteiligten Journalisten - die Studie "Nachrichten mit Perspektive - lösungsorientierter und konstruktiver Journalismus in Deutschland" erstellt. Kramp stellt die Ergebnisse in einer Zoom-Konferenz des Frankfurter Presseclubs vor. Daran schließt sich unter der Moderation von FPC-Vorstandsmitglied Tamara Marszalkowski eine Diskussion mit zwei Menschen an, die praktische Erfahrungen mit diesem Thema haben: Henrik Kaufholz von der dänischen Zeitung "Politiken" und Maren Urner, Gründerin des Online-Magazins "Perspective Daily".

Sie werden in der sicherlich spannenden Diskussion, der Frage nachgehen, ob Journalisten auch Lösungen aufzeigen und nicht nur Probleme oder Missstände benennen müssen. Selbstverständlich können sich auch die Zuschauer mit Fragen im Chat an die Podiumsgäste aktiv beteiligen. Sie werden von FPC-Vizepräsident Gerhard Kneier gesammelt und gegen Ende der Veranstaltung in die Runde eingebracht.

 

Es gibt zwei Möglichkeiten an dem Clubabend teilzunehmen

Zoom (Anmeldung über Eventbrite): Sie können als virtueller Gast auf Zoom bei der Veranstaltung dabei sein und an der offenen Diskussion teilnehmen. Nach der Bestätigung erhalten Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung eine E-Mail mit allen Details und Einladungslink zum Zoom-Meeting.

Livestream (keine Anmeldung erforderlich): Die Veranstaltung wird zusätzlich als Livestream auf unserer unserem YouTube-Kanal und unserer Facebook-Seite übertragen. Auch dort können Sie im Chat Ihre Fragen an das Podium stellen. Die Live-Streams erscheinen dort dann kurz vor Beginn der Veranstaltung.

Jetzt zur Teilnahme über ZOOM anmelden


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