Rückblick Filmvorführung "Mit eigenen Augen"

In Kooperation mit:

Langsame und genaue Beobachtung

Preview des Films „Mit eigenen Augen“ über die Monitor-Redaktion


Der Film „Mit eigenen Augen“ von Miguel Müller-Frank beeindruckt durch seine Intensität und seine Langsamkeit. Der Regisseur begleitete mit seinem Team wochenlang die Redaktion des Fernsehmagazins Monitor und fing deren Arbeit mit sehr vielen Schattierungen ein: Die normale Redaktionskonferenz, der ununterbrochene Austausch untereinander, die Recherche, die notwendige Sorgfalt bei heiklen Themen und der Aktualitätsdruck durch die Konkurrenz. Im anschließenden Gespräch dieser gemeinsamen Preview-Veranstaltung von DJV, dem Kino Mal sehen und des FPC erläuterte Müller-Frank, er wolle nicht für den oberflächlichen schnellen Konsum produzieren, sondern dem Zuschauer Konzentration abverlangen. Deshalb habe er sich für Kameraeinstellungen entschieden, die oft bis zu einer Minute und auch länger dauern. Damit geht er einen ganz anderen Weg als die bekannten Filme über Journalismus wie etwa „Die Verlegerin“, in dem sehr hektisch und dramatisch der Watergate-Skandal behandelt wird. Der Regisseur stellt sich aber auch gegen die Sehgewohnheit vor allem der jüngeren Generationen, die eher sehr schnelle Schnitte sehen wollen. Inhaltlich konzentriert sich diese Studie auf die Produktion eines Beitrages über einen pädophilen Arzt und über den rechtsradikalen Hintergrund des Mordes an Walter Lübcke. Den Pauschalvorwürfen von Fake-News und Lügenpresse hält Müller-Frank entgegen, mit eigenen Augen die Arbeit der Journalisten zu beobachten. Es ehrt die Monitorredaktion, bei der Abnahme nicht jeden Patzer glattgebügelt zu haben. Dieser Film bietet jedem die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und sich ein genaueres Bild über journalistischen Alltag zu machen, auch wenn es sich dabei natürlich um eine sehr besondere Redaktion handelt. Knud Zilian, Landesvorsitzender des DJV-Hessen, entwickelte dann gleich die Idee, der Film müsse auch an Ausbildungsstätten für den Beruf des Journalismus gezeigt werden.



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