Rückblick Hausbesuch FES

FES-Hauptverwaltung

Foto © Rainer Rüffer

Auf Besuch im Müllschloss

Zum Auftakt der Reihe „Hausbesuche“ ging es für die Mitglieder des Frankfurter Presseclubs zur FES -  der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH, die ihren Hauptsitz in Bornheim hat. Michael Werner, Stabsstellenleiter Public Affairs/Public Relation, führte die Gäste über das Gelände.

Die erste Station: die hauseigene Besenbinderei. Zweimal im Jahr bekommt die FES einen Sattelzug mit italienischem Reisig aus Heidekraut geliefert, denn die Frankfurter Straßenkehrer fertigen ihre Besen selbst an. Und das ist etwas Besonderes - nur wenige Entsorgungs- und Servicebetriebe stellen ihre Besen eigenhändig her. Ob sich der Aufwand überhaupt rentiert? „Ja, durchaus“, erklärte Alessandro Capaldi, der als technisch Beauftragter für die Besenherstellung verantwortlich ist, „denn die Besen sind ergonomisch sehr praktisch, leicht, liegen gut in der Hand“. Das sei wichtig, denn immerhin ist ein Straßenkehrer etwa zehn Kilometer pro Tag unterwegs.

Von der Besenmanufaktur ging es weiter durch den Fuhrpark, vorbei an Kehrmaschinen und Räumfahrzeugen zum Abrollkipper mit Streuaufsatz. FES-Mitarbeiter Alfons Heinz erklärte die Funktionen des modernen Fahrzeuges. Etwa dass es, ausgehend von der Außentemperatur, das Mischverhältnis von Flüssig- und Trockensalz bei eisigen Temperaturen selbst bestimmt.

Aber auch der Müll in Frankfurt war ein Thema. Ob man anhand des Abfalls erkennen kann, aus welchem Frankfurter Stadtteil der Wagen kommt? „Ja“, so Heinz. Ladungen aus der Innenstadt, wo viele Touristen unterwegs sind, beinhalten einen großen Anteil an Verpackungen, Dosen oder Flaschen

„Ich sage immer, ich arbeite im Müllschloss“, sagte Unternehmenssprecher Michael Werner und zeigte zum Abschluss des Besuchs, was er meinte: Hinter dem Streusalz-Lager liegt der denkmalgeschützte Luisenhof, ein ehemaliges Rothschild-Gebäude, umgegeben von einer kleinen Parkanlage. Hier lieferte Werner bei einem kleinen Snack den Journalisten weitere spannende Infos und Fakten: etwa dass weniger Müll pro Jahr anfällt obwohl die Einwohnerzahl Frankfurts steigt. Oder dass sich in Heddernheim Europas größter unterirdischer Stellplatz für Nutzfahrzeuge befindet. Und den Journalisten wird nach diesem Besuch bei der FES klar: hier stecken viele interessante Themen und Recherchemöglichkeiten.

Der Frankfurter Presseclub organisiert die Hausbesuche, um den Mitgliedern exklusive Einblicke in Unternehmen zu gewähren. Außerdem sollen die Teilnehmer die Möglichkeit haben, mit den Unternehmenskommunikatoren der jeweiligen Gastgeber ins Gespräch zu kommen.

 

Text: Juliane Ziegler

Fotos © Rainer Rüffer


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