Rückblick Hausbesuch FFH

(Hit-)Radio aus Hessen – zu Besuch im Funkhaus Bad Vilbel

Hans-Dieter Hillmoth, Geschäftsführer und Programmdirekter der Radio/Tele FFH GmbH, begrüßte die Gäste des Frankfurter Presseclubs zum zweiten „Hausbesuch“ Ende Oktober in Bad Vilbel. Drei Radiostationen gehören zum Unternehmen: HIT RADIO FFH, seit 26 Jahren meistgehörtes Programm in Hessen, mit einem Hörerschnitt von knapp 529.000 pro Stunde, außerdem die kleineren Wellen harmony.fm und planet radio. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 105 Festangestellte und rund 40 freie Mitarbeiter.

Hans-Dieter Hillmoth berichtete von den Anfängen des Senders. Während sich das geteilte Deutschland Ende der achtziger Jahre im Umbruch befand, entwickelte Hillmoth ein Konzept für ein Privatradio. Es sei damals vor allem darum gegangen, „alles etwas anders zu machen“ als der öffentliche-rechtliche Rundfunk. Bis heute vertraut Hillmoth ein Stück weit auf sein Bauchgefühl, wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen. Und er vertraut auf Kollegen aus mehreren Bereichen des Hauses, um neue Ideen zu entwickeln und die Marke zu stärken, beispielsweise exklusive Hörerkonzerte oder das „Wolkenkratzerfestival“ in Frankfurt . „Es ist eine Mischung aus Ideen, Ausprobieren, Bauchgefühl und den Zahlen“, sagt Hillmoth.

Dazu kommt das Gefühl für den Hörer. Radiohörer schätzten eine gewisse Nähe, was Radio FFH mit mehreren Regionalstudios gewährleisten will. Zudem müssten Neuerungen behutsam eingebracht werden: „Radio machen ist eine Mischung aus Vertrautem und Neuem.“, sagt Hillmoth.

Der Blick nach vorn stimmt Hillmoth verhalten optimistisch. Radio beschreibt er als „etwas verkannt“, es sei „wirtschaftlich recht interessant“. Hillmoth freut sich über die konstante Zustimmung der Hörer. Beim Radio habe die Konkurrenz aus dem Internet den Nachteil, dass sie nicht die Nähe des Regionalsenders bieten könne: keine hörernahen Berichte aus der Region, nicht den schnellen Verkehrsfunk und die weiteren Angebote, die zur Hörerbindung beitrügen. Das heißt aber nicht, dass man sich in Bad Vilbel auf aktuellen Erfolgen ausruhen will. Bislang schalten die Hörer zwar immer noch vor allem das Radio ein; der Anteil derer, die FFH online hören, liege nur bei rund sieben Prozent, jedoch dürfe man die digitalen Trends nicht außer Acht lassen.

Im Anschluss an das Gespräch bekamen die FPC-Mitglieder beim Rundgang durch den Sender viele Einblicke in die Arbeitsabläufe, inklusive einer Vorführung des sogenannten „Selbstfahrerstudios“ während der laufenden Sendung.

Der Frankfurter Presseclub organisiert die Hausbesuche, um den Mitgliedern exklusive Einblicke in Unternehmen zu gewähren. Außerdem sollen die Teilnehmer die Möglichkeit haben, mit den Unternehmenskommunikatoren der jeweiligen Gastgeber ins Gespräch zu kommen.

 

Text: Felix Ehring

Fotos © Rainer Rüffer


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