Rückblick Hausbesuch bei der Messe Frankfurt

Foto © Rainer Rüffer

Auf Hausbesuch in der Messe Frankfurt

Dass sich unter ihnen auf einer Fläche von knapp 600.000 Quadratmetern das Gelände der Messe Frankfurt erstreckt, ließ sich für die Mitglieder des Frankfurter Presseclubs an diesem 8. Dezember 2016 nur erahnen. Vor dem Fenster: dichter, weißer Nebel. „An manchen Tagen kann man von hier aus weit in den Taunus schauen“, schwärmte Wolfgang Marzin, Chef der Messe Frankfurt. Er empfing die Gruppe im 26. Stock des Torhauses, dem „Herz des Messegeländes“ zum insgesamt fünften Hausbesuch des FPC.

Marzin, seit 2010 Vorsitzender der Geschäftsführung, erläuterte die Wichtigkeit der Messe für Frankfurt, für Deutschland, weltweit: In 175 Ländern ist sie mit ihrem Netz von Tochtergesellschaften vertreten - allein 2016 hat das Unternehmen 138 Messen ausgerichtet, 87 davon im Ausland. Doch sie stellt umgekehrt auch ihr eigenes Gelände, die Infrastruktur und Dienstleistungen für Gastveranstaltungen - etwa die Buchmesse oder die IAA - zur Verfügung.

Und die Frankfurter Messe hat eine jahrhundertelange Tradition, in jüngerer Zeit steht sie vor allem für die Bereiche Tuch/Textil, Auto, Konsum und Buch. Marzin und Iris Jeglitza-Moshage - Mitglied der Geschäftsführung - berichteten den Presseclub-Mitgliedern von der weltweiten Arbeit der Messe und den aktuellen Entwicklungen des Unternehmens. Hier tut sich viel: derzeit wird mit Haus 12 eine neue große Ausstellungshalle gebaut, und mit der erweiterten U-Bahn-Linie 5 soll die Messe 2022 einen weiteren U-Bahn-Zugang bekommen.

Marzin stellte die neue Imagekampagne der Messe vor. Einer der Slogans lautet selbstbewusst: „Wir wissen nicht, was die Zukunft bringt. Nur, dass sie bei uns ausgestellt wird.“

Unternehmenssprecher Markus Quint ließ die Gäste anschließend einen Blick hinter die Kulissen werfen. Er führte sie ins OSC (Operations and Security Center) - ins Sicherheitscenter der Messe. Vorbei an ordentlich aufgereihten Megafonen und Schutzkleidung, bis in die Schaltzentrale, wo Abteilungsleiter Martin Forstner die anwesenden Mitglieder des Frankfurter Presseclubs über die umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen informierte, bei denen ein Rädchen ins andere greift. An der Wand hängen 24 Bildschirme, die die Sicht auf sämtliche Bereiche der Messe freigeben: Parkplätze, den S-Bahnsteig, verschiedene Gänge, das Außengelände und natürlich die Hallen. Insgesamt gibt es 250 Kameras auf dem Gelände.

Ob Brandschutz, Crowd- oder Notfallmanagement - bei allem ist die richtige und schnelle Kommunikation entscheidend, wie Forstner erläuterte. Bis vor kurzem waren die einzelnen Bereiche - Polizei- und Feuerwache, Sanitätsstation und Betriebsarzträume, Sicherheitsdienst sowie der betriebliche Brandschutz - auf dem gesamten Messegelände verteilt, doch seit 2014 laufe die Koordination hier zusammen.

Lange vor jeder Messe oder Veranstaltung wird hier im OSC eine Sicherheitsbewertung durchgeführt: Wie groß wird das Event? Wie viele Besucher werden erwartet, und mit welcher Art von Publikum muss gerechnet werden? Eher junge Menschen mit Kindern, oder eher Ältere? Eventuell Behinderte? - Ob sich die Sicherheitsmaßnahmen verändert haben seit der Reihe von Anschlägen im vergangenen Jahr? „Ja, auf jeden Fall“, so Forster. „Allein das subjektive Sicherheitsverständnis hat sich geändert, darauf müssen wir reagieren“, erklärte er. „Für uns hat es Priorität, dass jeder Besucher, Aussteller oder Journalist unser Gelände wohlbehalten verlassen kann.“

Für die kleine Gruppe von Mitgliedern des Frankfurter Presseclubs gab es viele Einblicke in die verschiedenen Bereiche der Messe sowie zahlreiche Hintergrundinformationen und Recherchemöglichkeiten

Der Frankfurter Presseclub organisiert die Hausbesuche, um den Mitgliedern exklusive Einblicke in Unternehmen zu gewähren. Außerdem sollen die Teilnehmer die Möglichkeit haben, mit den Unternehmenskommunikatoren der jeweiligen Gastgeber ins Gespräch zu kommen.

 

Text: Juliane Ziegler

Fotos © Rainer Rüffer


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