Rückblick Hausbesuch bei Opel

Friedhelm Engler
Director Exterior Design

(Foto © Opel Automobile GmbH/Nuno Campos)

Harald Hamprecht
General Director Internal & Corporate Communications

(Foto © Opel Automobile GmbH/Andreas Liebschner)

"Alles, was ablenkt, muss weg"

Der FPC Hausbesuch bei Opel in Rüsselsheim


Den futuristischen Opel GT X Experimental haben bisher nur ganz wenige Autointeressierte aus der Nähe gesehen. Insofern erlebten die FPC-Mitglieder, die am 16. Oktober zum Hausbesuch in das Opel-Designzentrum nach Rüsselsheim gekommen waren, fast eine Weltpremiere. Doch Kommunikationsdirektor Harald Hamprecht und Exterior-Design-Chef Friedhelm Engler boten viel mehr als eine Autoshow. Sie erklärten, welchen Weg die Traditionsmarke Opel in der Zukunft einschlägt. „Deutsch, nahbar, begeisternd“ soll Opel als Marke, soll aber auch jede Modellreihe sein. Am Beispiel einer typisch französischen und einer skandinavischen Wohnungseinrichtung erläuterte Engler den Unterschied zwischen „Latin“ und „Northern Design“: eher verspielt der südliche, eher kühl der nördliche Typus. Deutschland liege an der Grenze der beiden Welten, mit einer leichten Tendenz zum skandinavischen Design. So sei das Stilmittel „deutsch“ zu verstehen. Klare Linien, kein überladenes Dekor – „alles, was ablenkt, muss weg“, sagte Engler, denn „wenn Sie mit Tempo 150 auf der Autobahn fahren, wollen Sie im Display nicht Las Vegas by Night sehen“.

Eine Fokussierung auf das Wesentliche und Reduktion von Komplexität strebt Opel nach Hamprechts Worten auch als Unternehmen an. Die künftigen Opel-Modelle werden in Rüsselsheim entwickelt und sollen auf Basis von nur zwei Groupe-PSA-Plattformen und von vier Motorenfamilien entstehen. Früher gab es 9 globale Architekturen und 10 Motorenfamilien. Bis 2024 soll es von jedem Modell auch eine Variante mit elektrifiziertem Anrieb geben – sprich eine vollelektrische Variante oder einen Hybrid-Antrieb. Wie beim Design wird in der Produktion alles vereinfacht. Weil Opel Autos in viele Länder verkaufe, habe es beispielsweise unter dem Vorbesitzer General Motors für ein Modell 27 unterschiedliche Lenkräder gegeben, mit Folgen für Herstellung, Lagerhaltung und Logistik. Zu Beginn ging Hamprecht auf die Durchsuchungen bei Opel wegen des Verdachts von Abgas-Manipulationen ein. Er betonte, Opel-Fahrzeuge entsprächen den geltenden Vorschriften.

Fotos © Rainer Rüffer

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