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Clubabend mit dem Werner-Holzer-Institut: Was die Welt sieht, wenn sie auf Deutschland schaut – Auslandskorrespondenten im Gespräch

DONNERSTAG | 12. NOVEMBER 2026 | 18:30 UHR | FPC, ULMENSTR. 20, 60325 FRANKFURT

GÄSTE
Barbara Massing (deutsche Juristin und Medienmanagerin, Intendantin der Deutschen Welle (DW))
Bojan Pancevski (preisgekrönter Europa-Chefkorrespondent für Politik beim Wall Street Journal)
Aaron Wiener (preisgekrönter US-amerikanischer Journalist und Autor, ehemaliger Leiter des Berliner Büros der Washington Post)

MODERATION
Jennifer Wilton (ehemalige Chefredakteurin der Tageszeitung „Welt“, Partnerin bei der Strategie- und Kommunikationsberatung FGS Global und stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Werner-Holzer-Instituts)

BEGRÜßUNG
Jana Sauer (FPC-Präsidentin)

Kooperationsveranstaltung mit dem Werner-Holzer-Institut

Journalismus steht mehr unter Druck denn je – und doch war er nie so wichtig wie heute. Darüber möchten wir sprechen, und wir möchten mit den richtigen Menschen darüber sprechen.

Am Abend vor der fünften Verleihung des Werner-Holzer-Preises für herausragenden Auslandsjournalismus veranstaltet das Werner-Holzer-Institut ein Panel über die Gegenwart und Zukunft des investigativen Journalismus und der Auslandsberichterstattung.

Uns erwartet eine spannende Runde internationaler Journalistinnen und Journalisten. Eine Stunde moderierte Diskussion, gefolgt von Fragen aus dem Publikum, welches aus zahlreichen Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten Feld bestehen wird.

Was wir an diesem Abend suchen, sind keine vorbereiteten Statements, sondern ein Gespräch unter Menschen, die aus eigener Erfahrung wissen, was Journalismus heute bedeutet: Was hat sich verändert? Was funktioniert noch, was nicht?

Zu den Diskutanten:

Barbara Massing ist eine deutsche Juristin und Medienmanagerin. Nach Stationen bei ARD, Arte Deutschland, RTL, Deutschlandradio und der Filmförderungsanstalt FFA kam sie in 2006 zur Deutschen Welle. Im Juni 2025 wurde sie zur Intendantin der Deutschen Welle (DW) gewählt und trat dieses Amt am 1. Oktober 2025 als erste Frau an der Spitze des deutschen Auslandssenders an. Zuvor war sie elf Jahre als Verwaltungsdirektorin der Deutschen Welle (DW) tätig.

Bojan Pancevski ist preisgekrönter Europa-Chefkorrespondent für Politik beim Wall Street Journal und berichtet über europäische und globale Politik. Sein neues Buch Die Nord-Stream-Sprengung ist in Europa, Großbritannien und den USA erschienen. Der Spiegel-Bestseller wurde für den Baillie Gifford Prize gelistet, der als die renommierteste internationale Auszeichnung für Sachbücher gilt. Bojan Pancevski ist Preisträger des Werner-Holzer-Preises 2024.

Aaron Wiener ist ein preisgekrönter, in Berlin ansässiger US-amerikanischer Journalist und Autor. Bis Februar 2026 leitete er das Berliner Büro der Washington Post. Zuvor war er Redakteur beim Magazin Mother Jones sowie als Reporter für die Los Angeles Times, den Economist, das Washington City Paper und den Washington Independent (R.I.P.) gearbeitet. In der deutschsprachigen Presse schrieb er unter anderem für Der Spiegel, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Der Tagesspiegel und Republik.

Die Moderation übernimmt Jennifer Wilton. Sie war als Journalistin zuletzt Chefredakteurin der Tageszeitung „Welt“. Zuvor leitete sie dort das Investigativ- und Titelthema-Ressort und baute neue Abteilungen zwischen TV, digital und Print auf wie das digitale Storytelling. Als Reporterin wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Im September 2026 wechselte sie als Partnerin in die Strategie- und Kommunikationsberatung FGS Global. Sie ist Jury Mitglied des Werner- Holzer-Preises und stellvertretende Vorsitzende des Werner-Holzer-Instituts.

Das Werner-Holzer-Institut wurde als Träger des Werner-Holzer-Preises ins Leben gerufen. Der Preis geht inzwischen in die fünfte Saison und hat sich als eine der renommiertesten Auszeichnungen Deutschlands für Auslandsberichterstattung etabliert hat. Zu den Preisträger:innen des Werner-Holzer-Preises gehören Katrin Eigendorf (ZDF), Christoph Reuter („Der Spiegel“), Andrea Böhm („Die Zeit“), Ulf-Jensen Röller (ZDF), Tania Krämer (Deutsche Welle), Michael Thumann („Die Zeit“), Paul Ronzheimer (Bild), Friederike Böge (FAZ), Bojan Pancevski (Wall Street Journal), Juliane Schäuble („Die Zeit“), Susanne Koelbl („Der Spiegel“) und Katharina Willinger (ARD). Namensgeber des Werner-Holzer-Instituts und des Werner-Holzer Preises ist der langjährige Chefredakteur der Frankfurter Rundschau, Werner Holzer, der vor 46 Jahren den Frankfurter PresseClub mitgegründet, eine Generation von Journalisten geprägt und in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Vorstandsvorsitzender des Wener-Holzer-Instituts ist Prof. Dr. jur. Dr. phil. Michel Friedman.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung erforderlich.

Anmeldung

Jennifer Wilton
Foto © Marlene Gawrisch
Barbara Massing
© Foto: Julia Nohr Fotografie
Bojan Pancesvski
Foto © Daniel Biskup
Aaron Wiener
Foto © Jörg Schifferer
Ulmenstraße 20
Frankfurt am Main, 60325 Deutschland
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